
Mehr darf ich leider nicht schreiben …
Just another WordPress weblog
Für einen Kunden ziehe ich gerade die komplette Kategoriestruktur von eBay, fragt mich besser nicht wofür er die braucht. Nun habe ich vollmundig versprochen das dass ja keine große Sache ist und ich da schnell was machen kann. Ich hätts besser wissen müssen, bei eBay läuft immer alles anders als man denkt
Die Programmierung war auch kein großes Ding, eBay hat ja bekanntlich div. Developer-APIs mit denen man an fast alles rankommt, ein bisschen verwirrend ist die Sache mit den Tokens, es gibt eine Developer-ID, Application-ID und ein Cert-ID und noch eine Authentication-ID die irgendwie alle 3 IDs zusammenfasst. Aber gut, das war jetzt auch nicht viel Arbeit.
Überraschend war dann allerdings die Anzahl der Kategorien bei eBay, ich komme auf über 49.000 Einträge in meinem Kategorie-Baum, beeindruckend! Ich hätte mit ein paar Tausend gerechnet, aber das es über 10.000 Einträge geht ist schon krass. Jetzt verbringe ich schon eine Stunde damit auf das Script zu warten damit am ende 2 schöne serialized-Arrays herauskommen (eins mit den Kategorien, das zweite mit der Lookup-Tabelle für die Parents).
Zur Abwechslung mal gute Nachrichten: ich hab mit meinem alten roten Opel Corsa B die 200.000Km Grenze geknackt, auf der A3 Richtung Oberhausen für einen Kurzbesuch in der Lärmquelle
Es gibt ja jetzt nicht nur leckere Weihnachtsüssigkeiten beim Edeka um die Ecke, sondern auch Weckmänner, andernorts auch Stutenkerl genannt. Hier jetzt der ultimative Kampf des Hefegebäcks um den korrekten Namen, Weckmann vs. Stutenkerl!
von ungefähr 169.000 für weckmann. (0,41 Sekunden)
von ungefähr 36.700 für stutenkerl. (0,08 Sekunden)
Damit steht der Sieger ja wohl fest
Da das sicherlich auch interessant für die Leser in meinem kleinen Blog ist, hier die Auflösung des Rätsels wie man einen Analytics-Account (foo@example.com) mit einem AdWords-Account (bar@example.com) verlinkt. Die Lösung steht natürlich nicht auf den Hilfeseiten von Google, aber die netten Leute von der ABC-Straße konnten uns weiterhelfen. In Analytics muss bar@example.com als weiterer Administrator eingetragen und eingeladen werden, danach stehen bei AdWords von bar@example.com die Analytics-Seiten von foo@example.com zur Auswahl. Ist eigentlich ganz einfach wenn man weiss wo man wen einladen muss.
Kurz vor 18:00 Uhr in Oberhausen, ich sitze bei einem Kunden und das Meeting ist gerade zu ende. Ich fahre meinen Rechner wie üblich mit henrik@poochie.xut.de:~ $ c halt wobei c ein alias auf sudo ist. Gefühlte eine Millisekunde später sehe ich das in der Shell nix von poochie steht. Es war leider mein Server den ich runtergefahren habe
. Meine schöne Uptime mit über 140 Tagen (länger habe ich den Server noch nicht) ist weg und es geht wieder von vorne los: 08:48:05 up 49 min, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00. So ein Mist.
12 Uhr in Deutschland, ich mache eine kleine Mittagspause und geh meine Feeds im Reader durch. Und was seh ich da per Dauerfeuer Verarsche (Abonnierbefehl!), eine Liste kreativer Ideen in Sachen Einschränkung der Bürgerrechte in England bei Citronengras.
Gehen wir es mal durch:
The British Government appears set to introduce oral lie detector tests to root out social security cheats following a successful trial in a local council.
Developed in Israel, the software works by first reading the caller’s normal voice. It detects micro changes in the speech, to see if the caller is telling the truth. Beeps indicate that there is a high risk of deception.
Bitte? Lügendetektoren am Telefon? Normale Detektoren haben schon erhebliche Schwächen und sind zu Recht in den meisten Ländern nicht als Beweismitteln zugelassen. Das ganze dann auch noch bei Hilfebedürftigen einzusetzen ist ein SchlagTritt ins Gesicht derjenigen. Jede Anfrage, jeder Anruf, wird pauschal unter den Verdacht gestellt es wäre eine Lüge und nicht berechtigt. Wenn die Regierung einfach nur den Einsatz der Detektoren testen möchten, wären Politiker und Finanzberater doch ein sehr viel bessers Testobjekt.
In a few hours time Part III of the Regulation of Investigatory Powers Act 2000 will come into effect. The commencement order means that as of October 1st a section 49 notice can be served which requires that encrypted data be “put into an intelligible form” (what you and I might call “decrypted”). Extended forms of such a notice may, under the provisions of s51, require you to hand over your decryption key, and/or under s54 include a “no tipping off” provision.
Verschlüsselte Daten sollen also für die Regierung lesbar sein, indem z.B. nur eine schwache Schlüsselstärke genutzt wird (wie in den U.S.A. vorgeschrieben) oder die Nachricht einfach nochmal in Klartext angehängt wird. Klingt nach einer tollen Idee für die Regierung, nennt sich Überwachungsstaat. Das Verbot der “starken Verschlüsselung” gab es btw schon vor dem 11. Sept. in Amerika – hat es was genützt? Nein! Bürgerrechte gehen den Bach runter, die Probleme gehen weiter.
Adam Rooney, 20, told me he had only ever had two minor charges against him before he and his twin brother, Liam, were given ASBOs. Liam is now in prison for breaching his ASBO and Adam’s picture is on the back of buses on three local bus routes. Adam now finds it impossible to get a job.
Das dritte Bild von oben, ganz tolle Idee. Kleintäter mit lächerlichen Straftaten werden öffentlich diffamiert, z.B. im ÖPNV. Das ganze macht es ihm natürlich unmöglich sich wieder ein Leben aufzubauen, mit Partner, Freunden und Job. Demnächst kommt dann noch eine Brandmarkierung auf die Stirn.
Mindestens zweimal am Tag beobachtet Janet Ashby im Fernsehen, was ihre Nachbarn so treiben. Findet sie einen Vorfall seltsam, schreibt sie der Wache um die Ecke eine E-Mail, denn die Bespitzelung findet mit polizeilicher Unterstützung statt. Der Sender “Digital Bridge” soll das Londoner Viertel Shoreditch sicherer machen.
Klingt nach einer grandiosen Web2.0 Satarie, ist aber leider Realität. Im Fernsehen oder am Rechner besteht die Möglichkeit meine Straße per CCTV zu beobachten, und Verdächtige zu melden. Wer jetzt verdächtig ist, liegt in meiner Hand. Collaborative Observation sozusagen. Warum legen es eigentlich immer mehr Projekte der Regierung den Schwerpunkt darauf das Misstrauen der Bürger untereinander zu stärken?
Die neuen Richtlinien für bessere Disziplin an britischen Schulen gehören zum größeren Programm des britischen Premierministers, der “antisozialem Verhalten” seit längerem schon den Kapmpf angesagt hat: Blair will “antisoziales Verhalten” ausrotten. An die vom Regierungschef propagierten “modernen Kultur des Respekts” appellierte auch der Erziehungsminister Johnson in seiner Rede vor der Lehrergewerkschaft. Drei große “R” waren seine Signale zu einer nötigen Trendwende: “Rules (Regeln)”, “Responsibility (Verantwortlichkeit)” und “Respect”.
Was dies in der Praxis an den Schulen heißt, wurde schon zuvor diskutiert. Seit Anfang April, so die Ankündigung, haben englische Lehrer zum ersten Mal das gesetzlich verankerte Recht (”statutory”), maßvoll physische Gewalt anzuwenden, wenn “das Verhalten von Schülern eine Gefahr für sie selbst oder andere darstellt”.Zum Beispiel, wenn Schüler in einen Kampf verstrickt sind. Sogar außerhalb der Schule können britische Lehrer nach den neuen rechtlichen Grundlagen disziplinierend eingreifen, wenn Schüler auf dem Weg von oder zur Schule sind. Darüberhinaus wurde den Lehrer das Verhängen von Nachsitzen am Nachmittag oder am Wochenende erleichert.
So schlimm wie die Überschrift wird es dann wohl nicht werden, aber die Vorgehensweise im Schulwesen ist wirklich richtig kaputt. Da fällt mir nicht mal mehr was zu ein …
In Großbritannien wurde 2004 bei Scotland Yard die Homicide Prevention Unit (HPU), also die Abteilung zur Mordprävention, gegründet. Ihre Aufgabe ist es, aus der Analyse von Mördern, Vergewaltigern und anderen Gewalttätern der Vergangenheit und der Gegenwart ein Profil für Menschen und ihren Lebensweg zu erstellen, mit dem sich riskante Personen frühzeitig erkennen lassen sollen. Ein durchschnittlicher Mord, so Andy Baker, Leiter der Mordkommission, kostet den Staat Hunderttausende von Euro, bis es zur Verhandlung kommt, weswegen es eine gute Investition sei, Geld in die Prävention zu stecken, zumal damit auch Leben gerettet würden.
Ein Crime-Forecast, auch eine ganz tolle Sache – kommt demnächst auch immer nach der Wettervorhersage. Anhand von statistischen Daten aus der Datenbank sollen Gewalttäter schon vor der Straftat erkannt und präventiv festgenommen werden. Das kleine Logik-Problem das man keine Straftat verhängen kann, wenn diese noch nicht stattgefunden hat, wird die Regierung sicherlich auch noch lösenignorieren können – Vergleichbar mit dem Problem beim Flugzeugabschießen …
So, und jetzt muss ich aber mal weiterarbeiten …
Hier lesen ja bekanntlich ein paar SEM/SEO-Spezies mit (*wink*), daher jetzt eine ganz dumme Frage zu AdSense:
Ein Werbeplatz bei AdSense hat ja u.U. mehrere Textanzeigen, wird für jede dieser Textanzeigen ein Impression beim Publisher gezählt oder nur insg. für den Werbeplatz unabhängig von der Anzahl der Anzeigen? Und wenn es insg. gezählt wird, sollte dann die Klickrate nicht niedriger sein als angezeigt wird? (Klickrate geteilt durch Anzahl von Textanzeigen)
Eigentlich ja eine einfache Frage, aber ich hab bisher keine Antwort gefunden. Vielleicht weiß hier jemand weiter