Monthly Archive for January, 2007

Alice *grrr*

die dumme Schlampe … Internet und Telefon sind schon wieder weg, laut Hotline “kann in meinem Gebiet eine Störung vorliegen“. Das ganze soll angeblich nur ein paar Stunden dauern, was übersetzt mehrere Tage bedeutet. Herzlichen Dank.

(geschrieben über UMTS, Vodafone freut sich bestimmt bei der nächsten Rechnung :( )

Alice Probleme und kein Ende

Und ich habe mich schon gefreut … :-(

Ab Montag Abend war die Verbindung in Duisburg wieder einigermaßen flüssig, ich hatte von speedtest.netcologne.de einen Download von mehr als 1MB/s mit Alice 16000. Doch anscheinend gibt es jetzt wieder massive Probleme bei denen, im Forum gibt es auch schon wieder ersten FredsThreads dazu.

So ein Mist und so ein unnötiger Ärger mit denen …

Analytics Statistics in SERP?

I noticed something funny today in the Google SERPs, I searched for a term I found in my statistics and Google display the number of users that found my Blog with the same term. I guess the Data is based on Google Analytics, the number is the same as in Analytics. I didn’t notice such feature before, so when did they add it?
Google Analytics Statistics in SERP

Alice DSL 16000 in Duisburg oder ALICE IST SCHEISSE!

Momentan kämpfen mehrere dutzend Duisburger Alice Nutzer mit Ihren DSL-Anschlüssen, und wahrscheinlich sind es noch viel mehr. Auch bei mir gibt es Probleme mit der Anbindung, die Bandbreite schwankt zwischen 15K/s und 50K/s, und das bei einem DSL 16000 Anschluss. Jeglicher Versuch mit der Hotline das Problem zu erötern ging schief, das liegt teilweise an inkompetenten Mitarbeitern an der Hotline, am mangelnden Willen dem Kunden entgegen zu kommen und vor allem an den, von Alice vorgegebenen, Ablaufplänen bei Störungsmeldungen. Ich beneide die Hotliner auch nicht um ihren Job, eine nette Dame in der technischen Hotline erzählte mir schon von dem Frust mit ihrem Arbeitgeber.

Ein Ticket wird bei Alice anscheinend erst eröffnet wenn man als Kunde tief in den gewaltigen Hintern von Alice gekrochen ist. Laut Hotline darf ich meinen Anschluss nicht mit meinem Router, noch mit meinem Linux PC oder mit meinen eigenen Kabeln(!!1) benutzen. Ich muss das Original Alice Ethernet Kabel benutzen, um Support zu erhalten. Auf meine Frage wie ich die Strecke von etwa 7m vom Schreibtisch zum Modem mit dem 1,5m Kabel von Alice bewältigen soll gab es keine Antwort. Ich könnte natürlich das WLAN Set von Alice kaufen, dann hätte ich kein Problem mit den Kabeln, ich erwiderte nur mit der Frage wie weit ich mich denn von dem WLAN Teil entfernen dürfte. Ich rate also jedem Neukunden die baulichen Gegebenheiten nochmal zu überprüfen. Das mein Linux Rechner nicht von der Hotline unterstützt wird konnte ich mir zwar denken, mir wurde aber geraten einen “Spezialisten” zu Rate zu ziehen der mir meinen Anschluss richten soll. Wie das funktionieren soll und welchen “Spezialisten” ich am besten anheuern sollte konnte wieder nicht beantwortet werden. Das ich mit Alice keinen Router verwenden darf war mir bisher auch nicht bewusst, ich hatte gedacht solche abstrußen Regelungen wären, spätestens nachdem magenta-T Router erlaubt, ausgestorben.

Ich habe Dienstag und Mittwoch mit Sicherheit insg. 2 Stunden mit der Hotline telefoniert, auch einmal mit der 5,99 EUR technischen Hotline. Die kostenpflichtige Hotline war einfach nur erschreckend inkompetent, mir wurde geraten die DNS Einstellungen zu ändern um wieder eine normale Bandbreite zu erhalten, was natürlich Schwachsinn ist; laut Forum gibt es zwar momentan auch Probleme mit den Alice Nameservern, aber einen Download wird man mit einem alternativen DNS nicht beschleunigen können. Dementsprechend kompetent ging dann auch die Fragerunde weiter, am Ende wurde ich intern weitergeleitet zur Buchhaltung um mir, auf Anraten der Technischen Hotline, die 5,99 EUR wieder zu holen. Bei der Buchhaltung kann aber der Betrag nicht storniert werden da das interne Ticket für meinen Anruf den Status “Problem gelöst” enthält und ich dafür zahlen muss. WTF?! Das Problem ist nicht gelöst liebe Alice’r.

Gestern habe ich dann meine Kündigung Alice zugeschickt und ab (hoffentlich) Anfang Februar bin ich dann wieder bei der Telekom. Ich muss ehrlich sagen, von der Telekom hört man zwar immer wieder Horrorstories, aber von allen Telco Unternehmen mit denen ich in den letzten 2 Jahren zu tun hatte (Arcor&Alice) hat Telekom mit Abstand am wenigsten Scheisse gebaut …

Google entfernt “Tipps” bei Suchergebnissen

via Techcrunch, mich überrascht es ein bisschen aber auf jeden Fall eine gute Sache. Bis vor ein paar Tagen noch erschienen bei Suchen wie z.B. “Blog” oder “Kalendar” über dem Suchergebniss (und auch über den AdWords Anzeigen) ein “Tipp” vom jeweiligen Google Pedant, also z.B. Blogger.com oder Google Calendar.

Ich kann die Entscheidung nur unterstützen, auch wenn es nahe liegt die eigenen Services besonders bei den Suchergebnissen zu promoten muss eine Suchmaschine neutral bleiben und die Angebote bewerten. Wenn Google die Services mit mehr Werbung pushen möchte können Sie immernoch AdWords Anzeigen, wie alle anderen Anbieter, schalten.

An “Google won’t be evil” glaube ich aber trotzdem nicht (mehr) … ;-)

Typographie im Web2.0

Ich bin zwar kein Grafiker aber auf gute Typographie fahre ich sehr ab. Im praegnanz.de Blog habe ich den Link zum Beitrag von Oliver Reichenstein unter www.informationarchitects.jp gefunden. Reichenstein bewirbt den “The 100% Easy-2-Read Standard” mit einer Handvoll Punken die jeder bei seinem Online Projekt beachten sollte. Sehr empfehlenswert!

Google Adsense: Keyword Blacklist als Beta verfügbar

In der SEO Blogosphäre wurde öfters gewünscht negative Keywords bei AdSense einstellen zu können um erstens Mitbewerber auf der eigenen Seite auszuschließen und unseriöse Keywords zu vermeiden. Google hat nun reagiert, und das Feature in einer Beta-Phase gelauncht. Da werden sich mit Sicherheit einige freuen, denn auch wenn ich mal ein Post mit dem Keyword “Sex” schreibe möchte ich nur ungern Werbung mit diesem Begriff in meinem Blog lesen, weil es für Google immer noch schwierig ist ein Keyword im Kontext zu sehen.

Ein weiteres Projekt das dazu passt ist www.adsblacklist.com, dort kann eine Liste von Domains gezogen werden die dafür bekannt sind den billigsten PPC (also meist $0.01) mit den bekanntesten Keywords zu buchen und so meinen Revenue-Share schmälern. Sozusagen billig bezahlter AdSense Spam. Warum man sich aber bei der Seite anmelden muss um die Liste der Domains vollständig einsehen zu können erschließt sich mir nicht spontan. Eine offene Alternative dazu würde ich sehr begrüßen (hint, hint). :-)

Neujahrsvorsätze live beobachten

Von unserem Büro im Duisburger Innenhafen können wir momentan sehr gut die Ausübung der Vorsätze für das neue Jahr beobachten. Seit dem 1. Januar joggen hier mehr und mehr Leute bei Wind und Wetter durch den Hafen. Wir sind aber gespannt wieviele Läufer am 1. Februar hier noch rumlaufen ;-)

“IT-Fachzeitschrift” und Google-Spam

Ein schönes Beispiel wie man keine SEO-Optimierung betreiben sollte liefert die “Neue Mediengesellschaft Ulm” ab (via Google Blogoscoped). Im Google Cache lässt sich noch die alte Seite eines Artikels für die “dotnetpro” abrufen, der Artikelinhalt (den man auch kostenpflichtig kaufen kann) wird dort komplett weiss-auf-weiss angezeigt. Warum der Verlag den kompletten Artikel dort “unsichtbar” veröffentlicht und gleichzeitig auch zum Kauf anbietet ist mir jetzt zwar nicht ganz klar, aber es ganz klar eine peinliche Sache für die Mediengesellschaft – inzwischen sind die Seiten aber verschwunden.

BTW, ich denke das ist ein guter Zeitpunkt ein bisschen Werbung für mein Lieblingsbetriebssystem zu machen :-)

Flickr API und SOAP vs REST

Ich habe die letzten Tage ein bißchen mit der Flickr API gespielt und muss das REST Konzept, mit der Flickr seine Services anbietet, mal wirklich loben. Das REST ist im Prinzip nur ein weiteres Buzzword in der IT-Welt, Aktionen werden per Aufruf einer URL ausgelöst. Gesendet werden Daten als Parameter in der URL oder in den Headern beim POST, der Server schickt die Daten im Body des Respones. Das Format ist dann meist ein einfaches XML. Flickr bietet sogar einzelne Datenstrukturen für verschiedene Programmiersprachen an, für PHP werden z.B. serialized Arrays. Der Body muss dann einfach nur noch durch unserialize geschoben werden und schon hat man ein Array mit den gewünschten Daten. Einfacher gehts wirklich nicht :-)

REST ist sicherlich keine ernsthafte Alternative für SOAP. Bei SOAP ist so gut wie alles standardisiert, d.h. man kann anhand der WSDL Datei einen großen Teil der Prozeduren automatisch generieren und es ist kein zustandloses Protokoll. Aber bei Services wie Flickr, bei denen diese Features nicht benötigt werden, finde ich die schlanke und pragmatische Herangehensweise sehr sympathisch.

Jetzt fehlt mir nur noch die Idee was ich mit der API schönes programmieren könnte … :D