Archive for the 'SEM' Category

Yahoo testet Google AdSense

Ein Lacher für alle die das morgen früh lesen (Guten Morgen btw):

Yahoo führt Test mit Google-Ads durch
Als deutlichen Affront gegen Microsoft hat Yahoo angekündigt, einen Test mit Googles AdSense-Programm auf seinen Suchergebnisseiten durchzuführen. Microsoft reagierte schnell und hart auf Yahoos Annäherung an Google.
Gefunden bei futurzone vom ORF (ist im übrigen auch sonst sehr lesenswert).
Ich weiß allerdings nicht so recht was ich davon halten soll. Für mich wirkt das aber eher peinlich und wirkt so als hätte Yahoo! kein Vertrauen in das eigenen Vermarktungsnetzwerk. Ausserdem finde ich das aus Advertiser-Sicht recht entmutigend wenn mir mal eben 3% des Traffics gestrichen wird.
Ein bisschen habe ich auch das Gefühl das die News ein paar Tage zu spät kommt, aber da Microsoft bereits mit einer Pressemeldung reagiert hat, scheint wirklich was dran zu sein.

Fremden Analytics-Account mit AdWords-Account linken

Da das sicherlich auch interessant für die Leser in meinem kleinen Blog ist, hier die Auflösung des Rätsels wie man einen Analytics-Account (foo@example.com) mit einem AdWords-Account (bar@example.com) verlinkt. Die Lösung steht natürlich nicht auf den Hilfeseiten von Google, aber die netten Leute von der ABC-Straße konnten uns weiterhelfen. In Analytics muss bar@example.com als weiterer Administrator eingetragen und eingeladen werden, danach stehen bei AdWords von bar@example.com die Analytics-Seiten von foo@example.com zur Auswahl. Ist eigentlich ganz einfach wenn man weiss wo man wen einladen muss. ;)

Neue Zugriffsrechte bei AdWords-Konten

Ganz frisch über den Agentur-Verteiler von Google: Neue Zugriffsrechte bei AdWords-Konten.

Soweit ich das überblicken kann, gibt es 4 verschiedene Ebenen:

  • MCC-Administrator
  • Kampagnen-Administrator
  • Standardberechtigungen
  • Berichtszugriff

Richtig neu ist also nur der Berichtszugriff, der (große Überraschung) nur Reports einer Kampagne generieren kann. Der Standardzugriff und die MCC- / Kampagnen-Admins unterscheiden sich eigentlich nur durch die Möglichkeit neue Kampagnen/Benutzer anzulegen. Wie Google es geschafft hat diese kleine Meldung auf eine ganze DIN A4 Seite zu strecken ist mir immernoch ein Rätsel.

Google AdWords Placement Report

Google AdWords bietet ab heute einen neuen Report an, den Placement Report. In dieser Auswertung kann man die Performance, also Impressions und Clicks, einer Domain des ContentNetworks entnehmen. Wenn AdWords in Verbindung mit Analytics auf der Seite des Werbetreibenden geschaltet wird, können auch die Conversions und Cost-Data (aka ROI) getrackt und ausgegeben werden.

Der Platzhalter {placement} war ja schon länger verfügbar um an die entsprechende Domain des Content-Networks zu kommen. Mit dem Report bietet AdWords nun einen komfortablen Weg an die Daten.

Wenn eine Seite aus dem Content-Network (also die Seiten aus dem AdSense Netzwerk) gut performt kann es sich im übrigen durchaus lohnen diese Seite fest auf TKP (CPM) Basis zu buchen. Das ist u. U. günstiger als die Klicks auf ein teures Keyword.

AdSense macht Arbitrage-Publisher-Accounts dicht

AdSense schliesst zum 1. Juni 2007 alle Arbitrage Accounts – bzw alle Accounts die auf ein Arbitrage Geschäftsmodell hinweisen. JenSense und die anderen üblichen Verdächtigen schreiben sich schon die Finger wund. Google begründet den Schritt damit das die Seiten nicht den Qualitätsrichtlinien von AdSense entsprechen.

Klick-Arbitrage funktioniert i. d. R. so das billiger Traffic auf AdSense-Optimierte-Seiten geleitet wird, und dort der User wiederrum eine Anzeige von AdSense klickt (neu gelernte Abkürzung für heute: MFA – Made for AdSense). Der Traffic wird z.B. günstig im MSN AdCenter oder bei OvertureYahoo eingekauft, alternativ kann man sogar bei AdWords Arbitrage Traffic einkaufen, und durch Benutzung der entsprechenden Keywords auf der MFA-Seite veredeln. Beispiel: ich buche bei Adwords Sofortkredit aber bitte ohne Schufa auf Exact, natürlich kommt darüber nicht sehr viel Traffic, aber gerade um solche Nischen geht es ja. Das Keyword ist also relativ günstig, solange Google einem nicht einen Strich durch die Rechnung macht und den Preis mangels Traffic hochdrückt (BTW: wenn man ganz geschickt ist, generiert man Fake-Traffic auf die eigene Google Adwords Anzeige damit der Preis geringer bleibt und das Keyword nicht irgendwann 4,44 EUR kostet). Die Landingpage wiederrum optimiere ich natürlich auf die teuren Keywords wie z.B. Kredit ohne Schufa, außerdem setze ich eine große Blacklist bei AdSense ein, die die anderen Arbitrage Anbieter ausschliesst und somit den Revenue erhöht.

Das alles zusammen bedeutet viel Mühe um Geld zu machen, natürlich kann man so eine Menge Geld verdienen – aber das Risiko auch sehr viel Geld zu verlieren ist ebenfalls vorhanden. Und am meisten profitiert sowieso nur Google von dem Arbitrage Geschäft.

Meiner Meinung nach war es klar das Google Arbitrage Publisher rausschmeissen wird, Google verdient zwar jede Menge mit dem Geschäft, aber die Klick konvertieren nicht (bzw. erst nach dem 2ten Klick auf der MFA-Page) – es ist also nicht im Interesse der Kunden auf einer Arbitrage-Seite zu landen. Ausserdem möchte Google Geld verdienen, da passt es nicht wenn billige Keywords durch zweite zu teuren Keywords verwandelt werden. ShoeMoney (den ich sonst nicht lese) hat dazu einen schönen Video-Blog Eintrag: Adsense Arbitrage – Just The Facts.

AdSense: April 2007 Optimization Report

Ich habe mal naiverweise den AdSense Optimization Beta-Test mitgemacht, schaden kann es ja nicht. Heute begrüsst mich also AdSense mit dem Optimization Report fuer April, nur noch ein Klick zum Report und unendlichem Reichtum:

Dear Publisher,

Here is your optimization report for the month of April. After an automatic review of your sites, we think you might be able to improve your monetization using the following tips:

Placing more than one ad unit on a page often generates more revenue.
Many of your sites only contain one ad unit.
How can I fix this? Dismiss this tip.

We hope these tips are helpful, and encourage you to experiment using different layouts and formats–no two sites monetize the same way!

Sincerely,
Google Adsense

na riesig, vielen Dank für diesen tollen Tipp Google.

Google Adsense: Keyword Blacklist als Beta verfügbar

In der SEO Blogosphäre wurde öfters gewünscht negative Keywords bei AdSense einstellen zu können um erstens Mitbewerber auf der eigenen Seite auszuschließen und unseriöse Keywords zu vermeiden. Google hat nun reagiert, und das Feature in einer Beta-Phase gelauncht. Da werden sich mit Sicherheit einige freuen, denn auch wenn ich mal ein Post mit dem Keyword “Sex” schreibe möchte ich nur ungern Werbung mit diesem Begriff in meinem Blog lesen, weil es für Google immer noch schwierig ist ein Keyword im Kontext zu sehen.

Ein weiteres Projekt das dazu passt ist www.adsblacklist.com, dort kann eine Liste von Domains gezogen werden die dafür bekannt sind den billigsten PPC (also meist $0.01) mit den bekanntesten Keywords zu buchen und so meinen Revenue-Share schmälern. Sozusagen billig bezahlter AdSense Spam. Warum man sich aber bei der Seite anmelden muss um die Liste der Domains vollständig einsehen zu können erschließt sich mir nicht spontan. Eine offene Alternative dazu würde ich sehr begrüßen (hint, hint). :-)

Google AdWords {placement}

… irgendwie komisch. Ich hatten den {placement} Platzhalter im Zuge des großen Placeholder Posts vor ein paar Tagen getestet und keine vernünftigen Ergebnisse erhalten. Inzwischen funktioniert das anscheinend recht gut. Bei Content-Ads wird {placement} durch den aktuellen Domainnamen ersetzt. Somit ist ein Tracking der Seiten ohne Referer-Gefummel möglich :)

Google AdWords Platzhalter

Und noch ein AdWords Post, ich habe mich die letzten Tage zu Tode gegooglet um mal eine Übersicht der vorhandenen Platzhalter (oder “Placeholder”, bzw bei Google “dynamic variables”) zu finden. Die Google Hilfe selbst schweigt sich zu dem Thema mehr oder weniger aus.

Der bekannte Platzhalter {keyword} kann sowohl in den Creatives als auch in den Ziel-URLs verwendet werden, es gibt verschiedene Arten wie das Keyword ausgegeben werden kann. Für das Beispiel haben wir die Suchanfrage ‘Foo Bar’

{keyword} ergibt “foo bar”

{Keyword} ergibt “Foo bar”

{KeyWord} ergibt “Foo Bar”

{keyWord} ergibt “foo Bar”

und als letztes

{KEYWORD} ergibt überraschenderweise “FOO BAR”

mit {keyword:Ich bin der Default-Text} kann man auch einen Default-Text definieren, wenn z.B. der Suchstring länger als 25 Zeichen ist.

In den Ziel-URLs lässt sich aber meines Wissens nur {keyword} verwenden. Ein weiterer sehr interessanter Platzhalter ist {creative}. Dieser Platzhalter kann nur in den Ziel-URLs verwendet werden und wird beim Klick durch die ID des entsprechenden Creatives ersetzt. So ist auch ein Tracking auch auf Creative-Ebene möglich.

Angeblich gibt es noch einen Platzhalter {gclid} für die Google ClickID in Verbindung mit Analytics, ich hab diesen Placeholder allerdings nicht zum ersetzen bekommen auch wenn meine AdWords Anzeigen mit Analytics zusammen spielen.

AdWords bietet im Zusammenhang mit Analytics und dem neueren Google Checkout noch mehr Platzhalter, um z.B. das ROI-Tracking zu realisieren, auch Produktnummern oder -namen lassen sich übertragen und tracken.
Auf meinem Wunschzettel für Google stehen mehr Platzhalter auf der ersten Stelle, schön waren noch {clientid}, {campaignid}, {adgroupid} und {cost}. Schön wären auch Platzhalter wie {position} oder endlich einen {timestamp} bzw {random} um die Abweichungen zwischen Google und einer externen Tracking-Software zu verringern. Aber das wird wahrscheinlich wieder nix … :-(