Geschrieben am
April 9, 2008 in
Google and SEM.
Ein Lacher für alle die das morgen früh lesen (Guten Morgen btw):
Yahoo führt Test mit Google-Ads durch
Als deutlichen Affront gegen Microsoft hat Yahoo angekündigt, einen Test mit Googles AdSense-Programm auf seinen Suchergebnisseiten durchzuführen. Microsoft reagierte schnell und hart auf Yahoos Annäherung an Google.
Gefunden bei futurzone vom ORF (ist im übrigen auch sonst sehr lesenswert).
Ich weiß allerdings nicht so recht was ich davon halten soll. Für mich wirkt das aber eher peinlich und wirkt so als hätte Yahoo! kein Vertrauen in das eigenen Vermarktungsnetzwerk. Ausserdem finde ich das aus Advertiser-Sicht recht entmutigend wenn mir mal eben 3% des Traffics gestrichen wird.
Ein bisschen habe ich auch das Gefühl das die News ein paar Tage zu spät kommt, aber da
Microsoft bereits mit einer Pressemeldung reagiert hat, scheint wirklich was dran zu sein.
Microsoft gibt sich ja momentan mühe einen Fuß in den SEA-Bereich zu bekommen, daher habe ich mich mal für den adCenter-Analytics-Betatest angemeldet – vielleicht haben die Jungs und Mädels aus Redmond die ein oder andere gute Idee.
Gestern kam dann auch die Mail mit dem exklusiven Einladungscode. Nach Klick auf den Link kam ich allerdings nur auf eine 404 Seite – anscheinend stilechte Microsoft Software.
Heute Mittag war dann eine kleine Entschuldigungsmail im Postfach und der Link funktionierte reibungslos.



Nach der Anmeldung kann man direkt die erste Webseite eintragen, die Statistiken im Screenshot sehen auf jeden Fall vielversprechend aus. Positiv ist auch das man pro Seite eine Zeitzone festlegen kann, das ist
extrem praktisch wenn man internationale Seiten unter einem Account führen möchte (btw, kann man die Zeitzone bei Google-Analytics eigentlich einstellen?).


Tja, und danach wirds recht langweilig

Man wird zur ProfileSettings-Seite weitergeleitet, Goals und Funnels lassen sich wie bei allen Analytics Anbieter definieren und somit den Traffic kontrollieren. Nach einem Klick auf den Punkt “Analytics” bei den Reitern oben kam ich allerdings nicht wie erwartet auf mein Dashboard sondern wieder auf die Konfigurationsoberfläche. Das ändert sich vielleicht noch wenn die ersten Statistiken eingetrudelt sind. Ich habe den Code auf jeden Fall hier im Blog mal eingebaut, und morgen gibts dann vielleicht mehr von MS-Analytics.
Für einen Kunden ziehe ich gerade die komplette Kategoriestruktur von eBay, fragt mich besser nicht wofür er die braucht. Nun habe ich vollmundig versprochen das dass ja keine große Sache ist und ich da schnell was machen kann. Ich hätts besser wissen müssen, bei eBay läuft immer alles anders als man denkt
Die Programmierung war auch kein großes Ding, eBay hat ja bekanntlich div. Developer-APIs mit denen man an fast alles rankommt, ein bisschen verwirrend ist die Sache mit den Tokens, es gibt eine Developer-ID, Application-ID und ein Cert-ID und noch eine Authentication-ID die irgendwie alle 3 IDs zusammenfasst. Aber gut, das war jetzt auch nicht viel Arbeit.
Überraschend war dann allerdings die Anzahl der Kategorien bei eBay, ich komme auf über 49.000 Einträge in meinem Kategorie-Baum, beeindruckend! Ich hätte mit ein paar Tausend gerechnet, aber das es über 10.000 Einträge geht ist schon krass. Jetzt verbringe ich schon eine Stunde damit auf das Script zu warten damit am ende 2 schöne serialized-Arrays herauskommen (eins mit den Kategorien, das zweite mit der Lookup-Tabelle für die Parents).
Geschrieben am
October 12, 2007 in
Google and SEM.
Da das sicherlich auch interessant für die Leser in meinem kleinen Blog ist, hier die Auflösung des Rätsels wie man einen Analytics-Account (foo@example.com) mit einem AdWords-Account (bar@example.com) verlinkt. Die Lösung steht natürlich nicht auf den Hilfeseiten von Google, aber die netten Leute von der ABC-Straße konnten uns weiterhelfen. In Analytics muss bar@example.com als weiterer Administrator eingetragen und eingeladen werden, danach stehen bei AdWords von bar@example.com die Analytics-Seiten von foo@example.com zur Auswahl. Ist eigentlich ganz einfach wenn man weiss wo man wen einladen muss.
Geschrieben am
August 28, 2007 in
Google and SEM.
Ganz frisch über den Agentur-Verteiler von Google: Neue Zugriffsrechte bei AdWords-Konten
.
Soweit ich das überblicken kann, gibt es 4 verschiedene Ebenen:
- MCC-Administrator
- Kampagnen-Administrator
- Standardberechtigungen
- Berichtszugriff
Richtig neu ist also nur der Berichtszugriff, der (große Überraschung) nur Reports einer Kampagne generieren kann. Der Standardzugriff und die MCC- / Kampagnen-Admins unterscheiden sich eigentlich nur durch die Möglichkeit neue Kampagnen/Benutzer anzulegen. Wie Google es geschafft hat diese kleine Meldung auf eine ganze DIN A4 Seite zu strecken ist mir immernoch ein Rätsel.
Geschrieben am
August 7, 2007 in
SEO.
Da ich dazu neige die Bookmarks von solchen Listen zu verlegen, verlinke ich jetzt einfach hier im Blog, kostenfreie PR Portale und Artikelverzeichnisse. Übringens ein sehr schönes Blog, dickes lob an den Uli!
So, Gmail war ja am Anfang ganz lustig, die Ajax Oberfläche, die Suche, die Labels und die Coolness einer @gmail Adresse. Jetzt heisst es aber umziehen, damit ich endlich endlich meinen eigenen Mailserver benutzen kann, und endlich wieder IMAP und ein vernünftiges Adressbuch habe.
Hier also das kleine nützliche Perl-Script das Gmail Mails an den lokalen cyrdeliver weitergibt, und dabei praktischerweise auch alle Header der Mails beibehält:
#!/usr/bin/perl
use Mail::Webmail::Gmail;
my $gmail = Mail::Webmail::Gmail->new(
username => 'user', password => 'pass',
);
my @labels = $gmail->get_labels();
foreach $label (@labels) {
my $messages = $gmail->get_messages( label => $label);
foreach ( @{ $messages } ) {
print $label." -> ".$_->{'id'};
open(FILE, '>'.$label.'___'.$_->{'id'});
open(CYRUS, '|/usr/sbin/cyrdeliver -m user.henrik.'.$label);
print CYRUS $gmail->get_mime_email( msg => $_ );
close(CYRUS);
print "... done\n";
}
}
Ich mag Perl
Das wird jetzt kein tut mir leid das hier so wenig passiert ist in den letzten TagenWochen, aber …
, stattdessen warte ich direkt mit Erfolgen (
) auf
Andre, Ecki und ich starten im August endlich unser Top-Secret-unterschreibdenNDAhier-Projekt styleQ
, um die Wartezeit aber ein bisschen zu verkürzen verlosen wir ab sofort eine kleine weisse Nintendo Wii, niegelnagelneu und noch jungfräulich. Zum Spiel geht es dann hier weiter: http://www.styleQ.de/gewinnspiel/.
Ich drücke allen Lesern natürlich besonders die Daumen, wird schon schiefgehen. Und jetzt: mitmachen!
Seit dieser Woche hat Townster den öffentlichen Beta-Test gestartet, mit dem Benutzernamen townster310
und dem Passwort ojwihach
kann nun jeder fleißig mittesten.
Townster verbindet LocalSearch mit einer Community, d.h. also man kann mehrere Locations mit seinem Profil verknüpfen, und so zeigen wo man so in seiner Stadt unterwegs ist
Dazu kommen noch Community-typische Funktionen wie z.B. eine Gruppenfunktionalität und eine Buddyliste. Interessant ist auch die Möglichkeit ein Event anzulegen, und seine Freunde mit Townster über den Termin&Ort zu informieren.
Das Design ist angenehm aufgeräumt und gut strukturiert, auch wenn das sehr dunkle Grau ein bisschen traurig wirkt. Die Registrierung ist wie gesagt unkompliziert zu erledigen, und auch die ersten Bewertungen sind schnell erledigt. Was mich ein bisschen verwundert ist das Townster anscheinend nicht auf vordefinierte Einträge der Locations setzt, sondern jeden Ort von den Usern definieren lässt. Es gibt mehrere Anbieter von Datenbanken für z.B. Restaurants, Discotheken etc – womit man schonmal einen Grundstock an Lokalitäten hat.
Schade ist auch das die Daten eines Ortes nur von dem Benutzer geändert werden können, der diesen angelegt hat. Z.b. ist die Adresse des Duisburger Casinos falsch (das Casino ist in Stadtmitte, nicht in Walsum). Ich kann nur einen Fehler melden
– der dann wahrscheinlich von der Redaktion bearbeitet wird – aber nicht eigenständig die Adresse ändern.
Das Konzept hinter Townster ist auf jeden Fall gut, haut mich aber leider auch nicht spontan aus den Socken. Viele Funktionen lassen sich auch in anderen Projekten finden. Da wird es schwer sich einen eigenen Userstamm auf zu bauen, da die einzigarte Funktionalität fehlt. Ich bin gespannt wieviel Content und User sich in 2 – 3 Monaten bei Townster tummeln, bei der Beta sind es ja nur die üblichen Web2.0 Verdächtigen
Momentan heisst es noch etwas abwarten welche Funktionen momentan in der Entwicklung sind, und was Gleb und seine Kollegen sich haben einfallen lassen.
Anscheinend sind momentan die Nameserver von United Domains (udag) down, und daher eine ziemlich grosse Menge von Domains nicht erreichbar – auch die meines Brötchengebers
Ich bin gespannt was bei denen los war …